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Santanderbank und Abschlussgebühren

Das Amtsgericht Mönchengladbach hat in seiner Verfügung vom 21.07.2015, Akz. 3 C 578/14 die Santanderbank darauf hingewiesen, dass die Erhebung einer Bearbeitungsgebühr für die Verlängerung eines Darlehensvertrages und die Reduzierung der monatlichen Raten aufgrund des damit verbundenen gesonderten anlassbezogenen Aufwandes der Bank nicht von vornherein eine unangemessene Benachteiligung begründet. Eine unangemessene Benachteiligung kann sich jedoch aus einer unangemessenen Höhe der Bearbeitungsgebühr ergeben, wenn diese nicht einer banküblichen Weise entspricht. Eine unangemessene Höhe der Bearbeitungsgebühr ist jedenfalls dann anzunehmen, wenn das Bearbeitungsentgelt einen Betrag von 2 % des Bruttodarlehens übersteigt. Im vorliegenden Fall hatte die Santanderbank für eine Kreditverlängerung eine Gebühr i.H.v. 3.955,00 EUR erhoben. Dieser Betrag entsprach 12,4 % des seinerzeitigen Restdarlehens und stellt deshalb eine unangemessene Benachteiligung des von uns vertretenen Klägers dar.

mitgeteilt durch
Rechtsanwalt Michael Menzel