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mak Anwaltskanzlei Menzel Amarotico Rechtsanwaltsgesellschaft mbH Erfurt


Anspruch der GmbH nach Unfall ihres Geschäftsführers

Das OLG Thüringen hat mit Beschluss vom 13.01.2017, Az. 5 U 244/16 nochmalig bestätigt, dass die GmbH einen Schadensersatzanspruch gegenüber dem Schädiger geltend machen kann, wenn der Geschäftsführer des Unternehmens z.B. aufgrund eines Verkehrsunfalles nicht in der Lage ist, seine Tätigkeit der GmbH anzubieten. Grundlage des Anspruchs ist § 6 Abs. 1 EFZG. Danach geht ein Schadensersatzanspruch des Arbeitnehmers wegen Verdienstausfall aufgrund einer von einem Dritten zu verantwortenden Arbeitsunfähigkeit (nur) insoweit auf den Arbeitgeber über, als dieser nach dem EFZG Arbeitsentgelt fortgezahlt hat. In dem Fall, der durch das Oberlandesgericht zu entscheiden war, ging es um eine Forderung der GmbH i.H.v. 11.100 EUR. Dieser Betrag wurde durch die GmbH gegenüber dem Schädiger geltend gemacht, weil sie dem Geschäftsführer für mindestens sechs Wochen den Lohn gezahlt hatte, ohne die Arbeitsleistung empfangen zu können. Die GmbH konnte sich also nach § 6 Abs. 1 EFZG beim Unfallverursacher schadlos halten.

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Mitgeteilt durch
Rechtsanwalt Michael Menzel

Michael MenzelHerr Michael Menzel ist Geschäftsführer der Menzel · Amarotico Rechtsanwalts mbH. Seine Schwerpunkte in der Mandantenbetreuung liegen insbesondere im Miet- und Wohneigentumsrecht (Fachanwalt), Verkehrs-Unfallrecht (Abwicklung der gesamten Schadensregulierung vom Fahrzeug- bis hin zu Personenschaden), Verkehrsstrafrecht und Verkehrsordnungswidrigkeitenrecht, Kapitalanlagerecht und Verbraucherrecht.

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