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mak Anwaltskanzlei Menzel Amarotico Rechtsanwaltsgesellschaft mbH Erfurt


Fachgebiet: Anwaltshaftung

Der Beauftragung eines Rechtsanwalts gehen oftmals Konflikte mit Personen voraus, welche sich auf andere Weise nicht mehr lösen lassen. Mit der Beauftragung wird die Angelegenheit unter der Vorstellung in die Hände des Rechtsanwalts gegeben, dass dieser die Interessen des Mandanten umfassend und ordnungsgemäß vertreten wird. Umso ärgerlicher ist es für den einzelnen Mandanten, wenn Fehler, bei der Beratung durch den Rechtsanwalt, zu einem Schaden führen oder aber Rechte verloren gehen. Hier kommt die Anwaltshaftung ins Spiel.

In solchen Haftungsrechts – Fällen ist vor allem zu beachten, dass die deutsche Rechtsprechung an die Pflichten des Rechtsanwalts (infolge eines Mandatsverhältnis) sehr hohe Anforderungen stellt und daneben auch bestimmte Beweiserleichterungen zu Gunsten des Mandanten in Anwaltshaftungsprozessen stellt. Diese Pflichten umfassen etwa eine ordnungsgemäße Sachverhaltsaufklärung, eine umfassende Beratung unter Aufzeigen des sichersten Weges oder auch die Wahrung von Fristen zur Geltendmachung von Ansprüchen.

Insbesondere kann eine nicht ordnungsgemäße Fristenkontrolle und Kanzleiorganisation durch den Anwalt zur Anwaltshaftung führen, wenn diese etwa die Verjährung von Ansprüchen, ein Versäumnisurteil oder den Ablauf einer Begründungsfrist zur Folge haben. Hier wird dem betroffenen Mandanten regelmäßig auch keine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gewährt.

Die Falschberatung kann nach dem Haftungsrecht Ansprüche auf Schadensersatz beim Mandanten zur Folge haben. Deswegen kann auch der Anwalt haftbar gemacht werden. Ein Schaden kann hierbei auch schon in einer Kostenrechnung des Rechtsanwalts zu sehen sein, welche dieser für eine fehlerhafte Beratung oder eine komplett falsche Beratung stellt. Eine schlechte Beratung oder gar eine unvollständige Beratung kann unter gewissen Umständen auch schon für die Haftung des Anwalts genügen.

Aufgrund der genannten Risiken der Anwaltshaftung, hat auch jeder Rechtsanwalt eine Haftpflichtversicherung abzuschließen. Diese sollte man sich vor der Mandatierung vorlegen lassen.
Gerne prüfen wir für Sie, ob ein durch Sie beauftragter Rechtsanwalt die Pflichten aus dem Mandatsverhältnis verletzt hat und zeigen Ihnen die effektivsten Möglichkeiten zur Durchsetzung Ihres Haftungsanspruchs.

Anwaltshaftung Links:

www.anwaltshaftung-anwalt.de

www.juraforum.de/fuer-anwaelte/anwaltshaftung/

Michael MenzelHerr Michael Menzel ist Geschäftsführer der Menzel · Amarotico Rechtsanwalts mbH. Seine Schwerpunkte in der Mandantenbetreuung liegen insbesondere im Miet- und Wohneigentumsrecht (Fachanwalt), Verkehrs-Unfallrecht (Abwicklung der gesamten Schadensregulierung vom Fahrzeug- bis hin zu Personenschaden), Verkehrsstrafrecht und Verkehrsordnungswidrigkeitenrecht, Kapitalanlagerecht und Verbraucherrecht.

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Schadensersatz – Regress

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Hat ein Rechtsanwalt eine sich aus dem Anwaltsvertrag mit dem Mandanten ergebende Pflicht verletzt und ist dem betroffenen Mandanten hieraus ein Schaden entstanden, so kann er den ihm zustehenden Schadensersatz durch einen Regress gegen den Rechtsanwalt geltend machen. In einem Regressprozess gibt es einige Besonderheiten. Zwar hat der geschädigte Mandant die für ihn günstigen Umstände, also insbesondere die Pflichtverletzung und den kausalen Schaden darzulegen und zu beweisen (BGH vom 06.05.2004, Az.: IX ZR 211/00). Jedoch gibt es auch Beweiserleichterungen zu Gunsten des Mandanten. So findet sich im Zusammenhang mit der unzureichenden Sachverhaltsaufklärung durch den Rechtsanwalt der Anscheinsbeweis, dafür, dass der Mandant bei entsprechender Nachfrage die erforderlichen Informationen geliefert hätte (BGH vom 26.09.1991, Az.: IX ZR 242/90). Gerne prüfen wir die Erfolgsaussichten eines Regresses unter Berücksichtigung einschlägiger Beweiserleichterungen und vertreten Sie außergerichtlich wie gerichtlich.

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Fristen – Versäumnisurteil

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Es gehört zu den Grundpflichten des Rechtsanwalts, einen Gerichtstermin wahrzunehmen und ein Versäumnisurteil zu verhindern, sodass dem jeweiligen Mandanten hieraus kein Schaden entsteht (OLG Köln vom 29.11.2011, Az.: 9 U 75/11). Hinsichtlich der Gefahr des Erlasses eines Versäumnisurteils hat der Rechtsanwalt vor allem die Frist hinsichtlich der Verteidigungsanzeige von 2 Wochen nach Zustellung der Klage beim Mandanten zu wahren, da bei Versäumnis dieser Frist auch ohne Ansetzen einer mündlichen Verhandlung ein Versäumnisurteil ergehen kann. Auch nach Erlass eines Versäumnisurteils ist eine Frist von erheblicher Bedeutung, nämlich die Frist von 2 Wochen nach Zustellung des Versäumnisurteils hinsichtlich des Einspruchs gegen diesen. Nach einem Einspruch hat der Rechtsanwalt dann die erneute mündliche Verhandlung wahrzunehmen, um ein zweites Versäumnisurteil zu verhindern. Gerne analysieren wir für Sie das Bestehen von Schadensersatzansprüchen im Zusammenhang mit Fristversäumnissen und Versäumnisurteilen zu Ihren Lasten.

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Mandant – Falschberatung

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Eine Falschberatung durch den Rechtsanwalt kann für den Mandanten viele mögliche negative Folgen haben. So ist es möglich, dass der Mandant infolge einer fehlerhaften Prüfung der Erfolgsaussichten einen tatsächlich gegeben Anspruch nicht klageweise geltend gemacht hat, welcher nunmehr verjährt ist. Oder aber der Mandant hat sich infolge einer Falschberatung  für die Erhebung einer Klage entschieden, obwohl kein die Klage stützender Anspruch bestand. In beiden Varianten sowie allen anderen möglichen Fällen der anwaltlichen Falschberatung kommt ein Schadensersatzanspruch des Mandanten in Betracht. Hier kommt in einem möglichen Prozess der Anscheinsbeweis zum Tragen, nach welchem vermutet  wird, dass der Mandant bei ordnungsgemäßer Beratung sich entsprechend der Beratung verhalten hätte, wenn nur eine bestimmte Verhaltensweise vernünftigerweise in Betracht kam (BGH vom 10.05.2012, Az.: IX ZR 125/10). Gerne beraten wir Sie über Ihre rechtlichen Möglichkeiten infolge einer anwaltlichen Falschberatung.

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Beratung – Fehler

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Ein Rechtsanwalt schuldet im Rahmen eines Anwaltsvertrags seinem Mandanten eine umfassende Beratung und eine Aufklärung über die verschiedenen rechtlichen Vorgehensmöglichkeiten, selbst wenn der Mandant selbst eine bestimmte Möglichkeit nicht in Betracht zieht. Er hat den Sachverhalt durch gezielte Fragen an den Mandanten zu ermitteln und muss dem Mandanten sodann den sichersten Weg aufzeigen (BGH vom 20.10.1994, Az.: IX ZR 116/93). Wird ein Rechtsanwalt diesen Anforderungen aufgrund von Fehlern in der Beratung nicht gerecht, so können Schadensersatzansprüche des Mandanten hieraus resultieren. Gerne prüfen wir das Bestehen derartiger Schadensersatzansprüche infolge von Beratungsfehlern und machen diese für Sie geltend.

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Haftpflichtversicherung – Rechtsanwalt

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Nach § 51 BRAO hat ein jeder Rechtsanwalt die Pflicht, eine Berufshaftpflichtversicherung abzuschließen und während der Dauer seiner Zulassung aufrechtzuerhalten. Diese Haftpflichtversicherung dient der Deckung der sich aus der anwaltlichen Tätigkeit ergebenden Haftpflichtgefahren, welche sich etwa aus anwaltlicher Falschberatung ergeben können. Allein aus dieser gesetzlichen Verpflichtung ist erkennbar, welch hohes Risiko der Pflichtverletzungen mit der beruflichen Praxis des Rechtsanwalts einhergehen. Hier ist jedoch zu beachten, dass der von einer Falschberatung betroffener Mandant keinen direkten Anspruch gegen den Versicherer des Rechtsanwalts hat. Wir beraten Sie gerne, welche rechtlichen Möglichkeiten infolge eines Schadens wegen einer Verletzung einer Pflicht aus dem Anwaltsvertrag für Sie bestehen.

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Verjährung – Wiedereinsetzung

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Fristen spielen in der anwaltlichen Tätigkeit eine bedeutsame Rolle. Mit der Begründung des Anwaltsvertrags trägt der Rechtsanwalt die Verantwortung für die Fristenwahrung. Eine wichtige Frist ist in jener hinsichtlich der Verjährung eines Anspruchs zu sehen. Da der Rechtsanwalt seinem Mandanten immer den sichersten Weg aufzeigen muss, so ist bei Zweifeln hinsichtlich der einschlägigen Verjährungsfrist der frühestmögliche Verjährungsablauf heranzuziehen. Aber auch weitere Fristen, etwa hinsichtlich der Verteidigung einer Klage oder auch hinsichtlich der Stellungnahme gegenüber dem Gericht, sind zu beachten. Hinsichtlich einer Wiedereinsetzung in derartige Fristen ist zu beachten, dass ein Verschulden des Rechtsanwalts bei der Versäumnis gemäß § 85 Abs. 2 ZPO dem Mandanten zugerechnet wird und deswegen die Wiedereinsetzung oftmals verwehrt wird. Die Rechtsprechung zu den Anforderungen an die Büroorganisation zur Fristenwahrung ist umfassend. Gerne beraten wir Sie auf Ihren konkreten Sachverhalt bezogen und prüfen in Betracht kommende Schadensersatzansprüche.

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