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mak Anwaltskanzlei Menzel Amarotico Rechtsanwaltsgesellschaft mbH Erfurt


Fachgebiet: Familienrecht

Familienrechtliche Konflikte gehen oftmals mit einer sehr hohen emotionalen Belastung einher. Von daher ist zur Vermeidung weiterer Sorgen im Zusammenhang mit juristischen Besonderheiten im Zusammenhang mit einer Scheidung, der Zahlung von Unterhalt oder auch bezüglich des Sorge- und Umgangsrechts für gemeinsame Kinder die Hinzuziehung eines Rechtsanwalts stets geboten. Mit einer Scheidung ist etwa regelmäßig ein Versorgungsausgleich zwischen den Ehegatten verbunden. Darüber hinaus stehen Ansprüche auf Zugewinnausgleich und Unterhalt, sowohl nach der Trennung als auch nach der Scheidung im Raum. Weiter gilt es, den Hausrat aufzuteilen. Zur Vermeidung juristischer Konflikte im Zusammenhang einer Trennung und Scheidung entscheiden sich auch immer mehr Ehepaare zum Abschluss einer Scheidungsfolgenvereinbarung. In derartigen Eheverträgen können etwa Vermögensfragen oder auch das Sorgerecht bezüglich der Kinder geklärt werden.
Im Einzelfall kommt infolge einer Scheidung auch die Beantragung des alleinigen Sorgerechts und des alleinigen Aufenthaltsbestimmungsrechts in Betracht. Oftmals ist auch der Anspruch auf Kindesunterhalt zu prüfen, bei dessen Bemessung man sich an der Düsseldorfer Tabelle orientiert.
Gerne beraten wir Sie hinsichtlich der Möglichkeiten einer Konfliktvermeidung bereits im Vorfeld des Eheschlusses. Natürlich beraten wir Sie auch hinsichtlich Ihrer rechtlichen Möglichkeiten im Zusammenhang mit einer Trennung und Scheidung und vertreten Sie in entsprechenden Rechtsstreitigkeiten sowohl außergerichtlich wie auch gerichtlich.

Martina AmaroticoFrau Martina Amarotico ist Geschäftsführerin der Menzel · Amarotico Rechtsanwalts mbH.
Sie ist seit vielen Jahren Fachanwältin für Arbeitsrecht, deren Kompetenz von Arbeitnehmern, Arbeitgebern und Betriebsräten gleichermaßen gern in Anspruch genommen wird. Weitere Schwerpunkte liegen im Familienrecht, Erbrecht und Baurecht.

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Kindesunterhalt – Düsseldorfer Tabelle

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Die Bemessung von Kindesunterhalt erfolgt unter Orientierung an der Düsseldorfer Tabelle. Bei dieser handelt es sich um eine vom Oberlandesgericht Düsseldorf in Abstimmung mit anderen Oberlandesgerichten sowie dem Deutschen Familientag entworfene und in der Regel alle zwei Jahre aktualisierte Unterhaltsliste, die als Richtlinie für die Familiengerichte dienen soll. In ihr wird die standardmäßige Höhe von Unterhaltszahlungen für Kinder bzw. Ehegatten in Abhängigkeit vom Gehalt des Unterhaltsverpflichteten, der Anzahl und dem Alter der Kinder festlegt. Gerne prüfen wir für Sie unter Berücksichtigung der Düsseldorfer Tabelle, ob und in welcher Höhe ein Anspruch auf Kindesunterhalt besteht und machen diesen auch für Sie geltend.

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Scheidung – Unzumutbare Härte

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Auch wenn mit Blick auf das Zerrüttungsprinzip grundsätzlich ein Getrenntleben von einem Jahr einer Scheidung vorausgehen muss, so kann unter bestimmten Voraussetzungen eine frühere Scheidung der Ehe in Betracht kommen. Hier muss gemäß § 1565 Abs. 2 BGB die Fortsetzung der Ehe für einen Ehegatten aus Gründen, welche in der Person des anderen Ehegatten liegen, eine unzumutbare Härte darstellen. Hinsichtlich der Annahme einer unzumutbaren Härte gibt es eine Vielzahl von Rechtsprechung. Deren Vorliegen wurde etwa bei Gewalt gegen den Ehegatten oder Kinder oder schwerste Beleidigungen oder Bedrohungen gegenüber dem Ehegatten bejaht. Gerne prüfen wir in Ihrem konkreten Fall, ob eine Härtefallscheidung möglich ist.

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Umgangsrecht – Sorgerecht – Aufenthaltsbestimmungsrecht

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Im Zusammenhang mit einer Scheidung geht es immer auch um die Frage, wer von den beiden Ehegatten sich um die gemeinsamen Kinder kümmert. So muss geklärt werden, wer das Sorgerecht ausübt. Hierunter ist das Recht und die Pflicht zu verstehen, für das Wohl des Kindes und sein Vermögen zu sorgen sowie es gesetzlich zu vertreten. Auch das Umgangsrecht, also das Recht zum persönlichen Umgang zwischen dem Kind und dem Elternteil, ist von Bedeutung. Letztlich muss auch das Aufenthaltsbestimmungsrecht, also das Recht, den Wohnsitz bzw. den gewöhnlichen Aufenthalt des Kindes zu bestimmen, berücksichtigt werden. So kommen bei Vorliegen entsprechender Voraussetzungen die Beantragung des alleinigen Sorgerechts und Aufenthaltsbestimmungsrechts sowie der Ausschluss des Umgangsrechts eines Elternteils in Betracht. Zu beachten sind hier auch die gesetzlichen Neuerungen hinsichtlich des Sorgerechts des nichtehelichen Vaters. Gerne beraten wir Sie bezüglich Ihrer Rechte als Elternteil und vertreten Sie in entsprechenden Angelegenheiten.

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Ehegattenunterhalt – Trennungsunterhalt

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Infolge einer Trennung besteht ein Anspruch des bedürftigen Ehegatten auf Zahlung von Trennungsunterhalt. Dieser hat den Zweck der Aufrechterhaltung des ehelichen Lebensstandards bis zur Scheidung der Ehe. Im Normalfall besteht hier auch keine Erwerbsobliegenheit. Auch nach der Ehescheidung können Unterhaltsansprüche bestehen. Trotz des nunmehr geltenden Grundsatzes der Eigenverantwortung können unter bestimmten Voraussetzungen nacheheliche Unterhaltspflichten bestehen. Dies kann etwa bei Krankheit oder langjähriger Kinderbetreuung der Fall sein. Wir prüfen  infolge einer Trennung gerne für Sie das Bestehen von Unterhaltsansprüchen sowohl vor als auch nach der Scheidung und machen diese für sie sowohl außergerichtlich als auch gerichtlich geltend.

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Scheidungsfolgenvereinbarung – Trennung

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Konflikte zwischen den Ehegatten nach der Trennung und im Zusammenhang mit einer Scheidung lassen durch eine Scheidungsfolgenvereinbarung vermeiden. Hierunter ist ein Ehevertrag zu verstehen, durch den die Folgen einer Scheidung explizit geregelt werden. Unterhaltsfragen und das Sorgerecht der Kinder können ebenso Vertragsgegenstand sein wie die Aufteilung des Hausrates oder Vermögensfragen. Von den gesetzlichen Vorschriften kann hierbei selbstverständlich abgewichen werden. Aufgrund der Tragweite einer solchen Vereinbarung ist eine dahingehende anwaltliche Beratung geradezu unentbehrlich. Wir beraten Sie gerne hinsichtlich der möglichen Regelungsgegenstände in einer Scheidungsfolgenvereinbarung und entwerfen diese auch für Sie.

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Scheidung – Trennungsjahr

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Aufgrund des im deutschen Scheidungsrecht verankerten Zerrüttungsprinzips kommt die Scheidung einer Ehe erst nach einem Getrenntleben von einem Jahr in Betracht. Dieses Trennungsjahr stellt den entscheidenden Anhaltspunkt für die Feststellung der Zerrüttung der Ehe dar.  Für ein Getrenntleben kommt es auch nicht darauf an, dass die Ehegatten während des Jahres strikt voneinander räumlich getrennt leben. So können die Eheleute das Trennungsjahr beispielsweise auch in der gemeinsamen ehelichen Wohnung verbringen, solange dort kein eheliches Miteinander mehr stattfindet und faktisch zwei getrennte Haushalte bestehen. Gerne beraten wir Sie bezüglich Ihrer Scheidung und vertreten Sie in Ihrem Scheidungsverfahren.

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Zugewinnausgleich – Vermögensfragen

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Befinden sich die Ehegatten im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft, so hat dies u.a. zur Folge, dass im Scheidungsfall ein Zugewinnausgleich stattfindet. Infolgedessen erhält der Ehegatte, welcher während der Ehe weniger Vermögen erwirtschaftet hat, die Hälfte der Differenz zwischen dem von ihm und dem vom anderen Ehegatten erwirtschafteten Vermögen. Diese Regelung greift nicht, wenn die Eheleute in einem Ehevertrag einen vertraglichen Güterstand oder anderweitige Regelungen in Vermögensfragen vereinbart haben. Gerne beraten wir Sie hinsichtlich der Gestaltung eines solchen Vertrages und prüfen Ihre Rechte und Pflichten hinsichtlich des Zugewinnausgleichs in Ihrem konkreten Scheidungsfall.

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Unbillige Härte – Scheidung

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Bei Getrenntleben der Ehegatten im Vorfeld einer Scheidung beziehungsweise nach durchgeführter Scheidung kann ein Ehegatte von dem anderen verlangen, dass er ihm die Ehewohnung zur alleinigen Benutzung überlässt, soweit dadurch u.a. unter Berücksichtigung der Interessen beider Personen eine unbillige Härte vermieden wird. Die Unbestimmtheit dieses Begriffes hat eine jeweils einzelfallbezogene Einschätzung durch die Gerichte zur Folge, weshalb es eine große Anzahl an diesbezüglichen Entscheidungen gibt. Bei der Beurteilung der unbilligen Härte kommt es etwa darauf an, wer Eigentümer der Wohnung ist oder ob das Wohl der ehelichen Kinder beeinträchtigt ist. Gerne prüfen wir in Ihrem Fall einen Anspruch auf Überlassung der Ehewohnung.

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Versorgungsausgleich – Scheidung

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Im Rahmen einer Scheidung wird grundsätzlich ein Versorgungsausgleich durchgeführt. Durch diesen wird sichergestellt, dass nach der Scheidung die unterschiedlichen Altersversorgungen, welche die Ehegatten während der Ehe erworben haben, gerecht verteilt werden. Erworbene Rentenansprüche etc. werden intern aufgeteilt. Wer ein ausgleichspflichtiges Anrecht erworben hat,  steht für den Zeitraum der Ehe die Hälfte von dessen Wert zu. Hier gibt es einige Besonderheiten. So sollen einzelne Anrechte mit geringem Wert nicht ausgeglichen werden, wobei es bei der Bewertung der Geringfügigkeit immer auf den konkreten Einzelfall ankommt. Wir vertreten Sie gern in Ihrem Scheidungsverfahren und achten auf einen korrekten Versorgungsausgleich.

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Hausrat – Aufteilung

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Im Rahmen einer Scheidung stellt sich auch die Frage, wie der Hausrat aufgeteilt wird. Der gemeinsame Hausrat ist entsprechend der Hausratsordnung „nach billigen Ermessen und nach den Umständen des Einzelfalls gerecht und zweckmäßig zu verteilen“. Hier sind verschiedene Kriterien des konkreten Einzelfalls wie etwa das Wohl der Kinder von Bedeutung. Grundsätzlich gilt jedoch, dass beide Ehegatten wertmäßig annähernd gleich viel erhalten müssen. Anderenfalls hat eine Ausgleichszahlung zu erfolgen. Gerne beraten wir Sie hinsichtlich der ordnungsgemäßen Aufteilung des Hausrats uns setzen für Sie Ihre dahingehenden Ansprüche durch.

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